Informationen, die Ihre Bonität betreffen, insbesondere Negativmeldungen, werden in Österreich zumindest teilweise beim Kreditschutzverband (KSV) von 1860 gespeichert. Banken fragen vor der Vergabe eines Kredits oder eines Darlehens routinemäßig die Dateien von Kreditnehmern beim KSV ab, um deren Bonität besser abschätzen zu können.

Dabei werden beim KSV in erster Linie Negativmeldungen mit Bezug auf bestehende Kredite in Computerdateien gespeicherte, zu welchen österreichische oder in Österreich tätige Banken Zugang haben. Wird bei einer Inlandsbank ein Kreditantrag gestellt, so wird in der Folge von dieser Bank beim KSV eine Abfrage gemacht. dort eine Abfrage gemacht.

Nähere Informationen zum KSV auf der Seite des KSV

Zu den Wirtschaftsauskunftsfirmen in Österreich zählt Sie die Firma Deltavista in Wien, welche als beliebte zusätzliche Informationsquelle für Banken gilt. Allerdings befragen nicht alle Banken sämtliche Informationsquellen ab.

Für deutsche Staatsbürger ist die sogenannte Schufa maßgeblich. Wenn man in Deutschland einen Kredit beantragt, sollte man nach Möglichkeit keine Negativmeldungen (auch schwarze Punkte oder schwarze Listen genannt), also keinen SCHUFA-Eintrag haben.
Es gibt gesetzlich geregelte Möglichkeiten, eingetragene Negativmeldungen löschen zu lassen. Dabei sollte man sich aber von einem Fachmann beraten lassen. So sind beispielsweise genaue Löschfristen und Voraussetzungen zu beachten.